Physiotherapie bei Erwachsenen
Physiotherapie auf neurologischer Basis bei Kindern
Physiotherapie auf neurologischer Basis bei Erwachsenen
Krankengymnastik auf neurologischer Basis nach Bobath
Manuelle Lymphdrainage
Manuelle Therapie
Sensorische Integration
Psychomotorische Kleingruppenbehandlung
Tiergestützte Therapie / Psychomotorik auf dem Pferd
Craniosacrale Therapie
!!! All diese Angebote sind natürlich auch als Selbstzahler erhältlich !!!
Selbstzahler Preisliste
Die klassische Physiotherapie bei Erwachsenen behandelt Krankheitsbilder aus der Orthopädie, der Chirurgie, der Rheumatologie und der inneren Medizin.
Der Hauptanteil der Erwachsenenbehandlungen findet bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen statt. Hier kann sowohl im akuten wie auch im chronischen
Stadium mit Maßnahmen der Physiotherapie schonend und sinnvoll therapiert werden.
Die Physiotherapie ist immer eine Kombination aus aktiven Maßnahmen (Kräftigung, Dehnung, ...) und passiven Maßnahmen (klassische Massagegriffe,
manuelle Extensionen, energetische Griffe u.v.m.).
Häufig wird die klassische Physiotherapie durch Wärme- oder Kälteanwendungen wohltuend ergänzt.
Bei allen Behandlungen, egal aus welchem Fachgebiet der Medizin, steht am Anfang eine ausführliche Befunderhebung. Auf der Basis dieses Befundes wird
ein individueller Behandlungsplan erstellt
und ein Therapieziel definiert.
Damit die Behandlungen auch ihre Wirkung erzielen können, ist eine aktive Mitarbeit des Patienten durch häusliches Training unbedingt erforderlich.
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Die klassische Physiotherapie bei Babys und Kindern behandelt Krankheitsbilder aus der Orthopädie, der Chirurgie, der Rheumathologie und der inneren Medizin.
Die meisten Kinder kommen wegen Krankheitsbildern aus
der Orthopädie und vor allem wegen Haltungs- und Fußproblemen in die Therapie.

Nach einer genauen Befunderhebung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dabei geht es immer wieder um das Auftrainieren und das Dehnen von bestimmten
Muskelgruppen, um anschließend eine harmonisches
Zusammenspiel der Muskulatur zu ermöglichen.
In unserer Praxis versuchen wir immer durch einen ganzheitlichen, spielerischen Therapieansatz den besonderen Bedürfnissen unser kleinen und kleinsten
Patienten gerecht zu werden. Auch in dem schwierigen Alter
zwischen einem und drei Jahren werden mit dieser kindgerechten Therapieform Behandlungen relativ stressfrei möglich.
Unsere Kindertherapien finden häufig im großen Therapiezimmer gemeinsam mit anderen Kindern statt. Jedes Kind hat zwar seinen eigenen Therapeuten und seine
individuelle Betreuung, es erlebt aber die Therapiesituation
in der Gemeinschaft mit anderen Kindern angstfrei und oft mit viel Spaß und Bewegungsfreude.
Damit sich auch wirklich Behandlungserfolge einstellen, ist eine gute Mitarbeit von den Eltern sehr wichtig. Sie müssen die Tipps der Therapeutin in den
Alltag umsetzen und je nach Alter des Kindes die
"Turnhausaufgaben" mitmachen oder kontrollieren.
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Diese Form der Therapie wird bei allen erworbenen Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Schlaganfall, Parkinsonerkrankung, Querschnittslähmung, ... angewandt.
Bei der Befunderhebung erstellt man anhand der Analyse der Abweichungen vom normalen Bewegungsmuster ein individuelles Behandlungskonzept.
Die Behandlungsmaßnahmen sind geeignet, den abnormen Haltungs- und Bewegungstonus zu normalisieren. Außerdem werden normale Haltungs- und Kontrollmechanismen
und Bewegungen mit mehr Selektion trainiert.
Verhinderung von Gelenkversteifungen (Kontrakturen), Training des Gleichgewichts und Alltagstraining wie Steh- und Gehtraining, Mobilitätstraining u.v.m. sind
weitere Inhalte einer Therapiestunde.
Dadurch erreicht der Patient eine größere Unabhängigkeit im täglichen Leben und eine Verbesserung der Lebensqualität unter
Berücksichtigung der Gesamtproblematik und der Persönlichkeit.
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Bei Babys und Kindern mit Auffälligkeiten in der zentralneurologischen Entwicklung, Cerebralparesen, ...
Das Bobath-Konzept ist ein offenes Konzept für Einflüsse von außen, d.h.,es gibt hier keine speziellen standardisierten Übungen, die mit den
Kindern erarbeitet werden. Vielmehr ermöglicht es den Therapeuten,
mit verschiedenen Griff,- und Haltungstechniken, harmonische Bewegungsübergänge und Bewegungsmuster anzubahnen. Dabei betrachtet man immer die
Ganzheitlichkeit, Einzigartigkeit und Veränderlichkeit eines jeden
einzelnen Kindes.
Der kleine Patient soll durch Bewegungserfahrungen und Bewegungswiederholungen aus eigener Initiative lernen, sich angepasst und harmonisch fortzubewegen.
Wichtige Punkte in der Therapie sind die Sensorische
Integration, Kopf- und Rumpfkontrolle und das Anbahnen von Gleichgewichtsreaktionen. Entsprechend dem jeweiligen Alter werden viele Bewegunsanbahnungen und
Therapievorhaben in Spielsituationen eingebunden.
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Lymphdrainage ist eine sanfte Massage, die den Lymphfluss anregt. Es werden dabei die Lymphbahnen und - knoten durch leichten Druck und Zug angeregt, die
vermehrte Lymphe, welche durch Ödeme sichtbar ist,
besser abzutransportieren.
Die Ödeme entstehen durch:
-Verletzung der Lymphgefäße z.B. Unfall oder Operation
-erhöhte Durchlässigkeit der Kapillarwand des Lymphgefäßes
-venöse Insuffizienz oder Rechtsherzschwäche
-verminderter Gewebedruck (Haut wird unelastisch)
-Entfernung der Lymphknoten
Die Lymphdrainage kann am ganzen Körper durchgeführt werden. Sie wird aber meist an den betroffenen Körperteilen vorgenommen. Je nach
Stärke des Ödems ist im Anschluss an die Behandlung eine Kompression
durch Bandagen oder spezielle Strümpfe sinnvoll, um die Wirkung der Lymphdrainage zu verstärken. Die Behandlungsdauer ist von der Art und der
Dauer des Ödems abhängig. Je länger das Ödem besteht, desto
länger dauert die Behandlung.
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Bei Funktionsstörungen der WS, bei Fußdeformitäten, speziell Klumpfußbehandlung bei Kindern, Gelenkfunktionsstörungen bei rheumatischen
Erkrankungen, orthopädischen Krankheitsbildern.
Heißt wörtlich: Heilbehandlung mit den Händen. Manuelle Therapie ist eine
Jahrtausende alte Therapieform.
Manuelle Therapie steht für eine systematische physiotherapeutische
Untersuchung und Behandlung des Bewegungssystems, wie sie z.B. von
Freddy Kaltenborn oder Jeffrey Maitland beschrieben und entwickelt
worden ist.
Sie besteht aus der Untersuchung und Behandlung von Gelenken und den
damit in Verbindung stehenden Weichteilen (Muskeln, Sehnen, Bänder).
Bei einer Gelenksdysfunktion, z.B. eingeschränkte Beweglichkeit
kommen Techniken zur Mobilisation des Gelenkes zur Anwendung.
Weiterhin wird die manuelle Therapie zur Schmerzreduzierung
durchgeführt.
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Hierbei ist es Ziel, die gesamten Sinneseindrücke zu verwerten und zu verknüpfen, um sie dann für einen angepassten, ökonomischen Bewegungsausdruck nutzbar zu machen. Wichtig für die Orientierung sind Augen,
Ohren, Mund und Nase, also sog. Fernsinne, die uns über Reize aus der Außenwelt informieren. Noch wichtiger für die Sensomotorik sind die Empfindungen der Körpereigenwahrnehmung. Diese Informationen erreichen
uns über die sog. Nahsinne, wie die Oberflächen - und Tiefensensibilität und dem Gleichgewichtssinn.
Das Gehirn benutzt diese Informationen zur "Berechnung" der Muskelspannung sowie der Bewegungsdosierung. Je verwertbarer der Reiz, umso wertvoller die Antwort darauf. So werden Materialbäder, Berührungs-
und Kontaktspiele, Schaukelvariationen, Bewegungslandschaften und vieles mehr eingesetzt, um diese Systeme anzusprechen und zu schulen. Diese spezielle Therapieform spricht die Basis der Entwicklung an und
holt das Kind an seinem persönlichen Reifestand ab. So werden hier alle menschlichen Fähigkeiten angesprochen und "berührt". Wichtig dabei ist es, in der Akzeptanz zu bleiben und mit viel Aufmerksamkeit,
Geduld und Verständnis auf das Kind positiv Einfluss zu nehmen. Dann kann das Kind frei in seinen Kapazitäten "kramen" und dabei reifen.
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Die Psychomotorik ist ein Behandlungskonzept, welches auf alle Lern- und Entwicklungsbereiche Einfluss nehmen kann. Es geht dabei darum, in angenehmer Atmosphäre und im individuellen Tempo Erlebnisse und Erfahrungen
mit dem eigenen Körper, mit anderen Menschen und der "Um-Welt" zu machen. Sind diese Eindrücken verwertbar, dienen sie dann als Grundlage zu Kommunikation und Interaktion. Nur wer in sich selbst in Balance und Einklang
ist, hat die Fähigkeit, angepasst auf die Umgebung zu reagieren. Kann man sich selbst stressfrei einbringen und sich dabei wohlfühlen, wachsen damit das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen. Dieses Wohlbefinden
spiegelt sich sowohl in den vegetativen Regulationen (Temperatur, Atmung, Schlaf, Stoffwechsel....), als auch in den geistigen und sprachlichen Fertigkeiten. Oftmals werden sehr schnell Veränderungen der emotionalen
und sozialen Verhaltensmuster wahrgenommen. Ein harmonischerer Haltungs- und Bewegungsausdruck wird sichtbar, die feinmotorischen Fertigkeiten werden besser. Eine interessante Herausforderung ist es sicherlich auch,
die eigenen Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Die vielfältige Zielorientierung lässt in der Psychomotorik ein unerschöpfliches Repertoire von Musik- ,Spiel- und Bewegungsangeboten offen, die in Regeln, Rhythmen
und Ritualen eingebaut werden. So macht es viel Freude zu Lernen und eine Einheit von Körper, Geist und Seele zu entdecken.
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Diese besondere Psychomotorik-Gruppe vereint die Vorteile der Hippotherapie mit den Gedanken der psychomotorischen Gruppenbehandlung.
Sie ist vor allem für Kinder ab 5 Jahre gedacht, die im Bereich Koordination, Gleichgewicht und Wahrnehmung Restprobleme haben. Ebenso
ist sie geeignet für Kinder mit Konzentrations- und/oder Selbstwertproblemen. In der Psychomotorikgruppe auf dem Pferd werden immer 4 Kinder
60 Minuten lang betreut.
Dabei steht nicht das Reiten im Vordergrund sondern das Pferdeputzen und fertig machen des Pferdes (Reihenfolge merken, Feinmotorik....),
gemeinsames Planen der Stunde, Pferd führen, gemeinsam (eventuell zu dritt oder viert) auf dem Pferd turnen, Rücksicht nehmen und vieles mehr.
Körper und Raumwahrnehmung nehmen in dieser Arbeit großen Raum ein.
Die Psychomotorikgruppe auf dem Pferd ist eine Langzeitbehandlung. In der Regel werden die Kinder über ein Jahr hinweg betreut und schließen dieses
Jahr mit einem größeren Projekt ab.
Bei neurologischen Krankheitsbildern, wie Schädel-Hirn-Trauma, multiple Sklerose, Hemiparese, infantile Cerebralparese, Syndromerkrankungen und
Teilleistungsschwächen hat sich die Physiotherapie auf dem Pferd sehr bewährt. Zum größten Teil der Zeit findet die Therapie in der Gangart
"Schritt" des Pferdes statt.
Das Besondere an der Hippotherapie sind folgende Kriterien:
- durch den Sitz auf dem Pferderücken wird die Spastik reduziert und Hüften optimal eingestellt.
- der dreidimensionale Schwung des Pferderückens wird direkt auf das Becken übertragen und bewirkt eine Bewegung des Beckens, die dem menschlichen Gehen
entspricht.
- der dreidimensionale Schwung des Pferderückens wird auf die Wirbelsäule übertragen und dort in posturale Haltefunktionen übernommen.
- die Wärme des Pferdes wirkt Spastik reduziernd.
- einmal groß sein auf dem Pferd, sich auf dem Pferd turnen zu trauen, ist eine nicht zu unterschätzende psychische Komponente, die auch ins Alltagsleben
übernommen werden kann.
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Diese Therapie findet einen weiten Anwendungsbereich.
Um einige Beispiele zu nennen:
Bei Babys/Kindern:
- Schädelasymmetrien
- Atlasblockaden/KISS
- Schreibabys/hyperexzitable Babys
- Saug-/Schluck-/Atembeschwerden
- Verdauungsprobleme/Blähungen
- Ein-/Durchschlafschwierigkeiten
Bei Jugendlichen/Erwachsenen:
- Skoliosen/Asymmetrien
- Nachbehandlung von manualtherapeutisch gelösten Blockaden
- Regulierung von craniomandibulären Dysfunktionen
(Kiefergelenksproblematiken) auch unterstützend bei Kieferregulierungen
- Kopfschmerzen/Migräne/Schleudertrauma
- Tinnitus
Die Craniosacrale Therapie nimmt Einfluss auf die Mobilität der
Schädelknochen, der Wirbelsäule mit Sacrum (Kreuzbein), der Meningen (Gehirnhäute) und der Dura Mater (Rückenmarkshaut).
Ein Parameter der Therapie ist der Craniosacrale Rhythmus, dieser entsteht durch die Bildung und Resorption des Liquors (Gehirnflüssigkeit).
Dieser hilft die Qualität und die Quantität der Beweglichkeit zwischen den Strukturen, sowie die Symmetrie zwischen diesen zu beurteilen und zu behandeln.
Spezielle Behandlunstechniken, die mit sehr wenig Druck, ruhig und langsam ausgeführt werden, ermöglichen es dem Therapeuten strukturelle Asymmetrien und
erhöhte Gewebespannungen zu behandeln und zu lösen.
Zudem wirkt sich ein harmonisch fließender Liquor positiv auf den gesamten Körper aus.
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